Mignon heißen sie alle

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Böse Zungen behaupten, dass das Lüftungsgebläse am Eingang eines Ikea-Gebäudes einen Duft verströmt, der die Kunden im völligen Unterbewusstsein Teelichter kaufen lässt. Aber was hat das nun mit dem Thema zu tun?

Neben Teelichtern befinden sich, versteckt zwischen Kötbullar und Billy-Regal in der Quengelzone vor der Kasse, nun auch AA-Akkus zum unschlagbaren Preis von 4,99 im 4er-Pack. Diese Ready-to-use-Akkus mit dem klangvollen Namen „Ladda“ versprechen eine Kapazität von 2000mAh, und „pocketnavigation.de“ hat getestet, ob die Akkus halten, was sie versprechen.

Wie sich diese Akkus im Vergleich zu anderen Fabrikaten schlagen, hat das Webportal pocketnavigation.de im März 2015 in einem aufwendigen Test untersucht. Der Vergleichstest ist über mehrere Seiten sehr detailliert beschrieben und im Folgenden nur kurz wiedergegeben. Wer die getesteten Akkus über die Amazon-Links der Seite 6 erwirbt, sorgt für ein Sponsoring der Seitenbetreiber.

http://www.pocketnavigation.de/2015/03/mignon-aa-akkus-test-vergleich/

Für uns als GPS-Nutzer lässt sich daraus folgendes ableiten:

– Gute Akkus fürs GPS müssen nicht teuer sein

Die Preisspanne reicht von 4,99 bis zu 17,99 im Viererpack.

– Wichtig für Radreisende

Es empfiehlt sich, Akkus mit geringer Selbstentladung zu wählen. Die Unterschiede der gestesteten Exemplare vergrößern sich mit größer werdender Lagerzeit.

– Vorsicht bei One-Way-Batterien

Falls es – aus welchen Gründen auch immer – doch mal Einweg-Batterien sein sollen, dann Vorsicht vor den ganz billigen Zink-Kohle-Batterien vom Grabbeltisch. Das Zinkgehäuse des Akkus zersetzt sich chemisch beim Entladen, was dazu führen kann, dass der Akku ausläuft. Diese „Auslaufmodelle“ richten im GPS-Gerät irreparable Schäden an.

– Eneloop-Akkus

Die beliebten „eneloop“-Akkus, die im Kapazitäts-Ranking eher im Mittefeld zu finden sind, spielen ihre Stärken bei niedrigen Temperaturen aus und glänzen mit einer geringen Selbstentladung nach langer Lagerung.

– Dauerhaltbarkeit

Bei der Anzahl der Ladezyklen bis 50% der Nennkapazität, lässt der Eneloop-Akku die Platzhirschen im Kapazitätsranking von Ansmann alt aussehen. Während der Ansmann 2700 mAh bereits nach 140 Ladezyklen seine max. Kapazität auf die Hälfte reduziert hat, dauert es beim Eneloop 805 Zyklen – also 5,7 mal so lange.

Und nicht vergessen:

Immer einen Satz Ersatzakkus auf der Radtour dabei ;-)!

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